Stammzelltherapie bei Sportverletzungen der Gelenke

Sportverletzungen und Unfälle sind häufig Ursache für Probleme mit den Gelenken. Infolge von Verletzungen oder Überbelastungen kommt es zu einer Schädigung der für die Gelenksfunktion wichtigen Knorpelschicht. Schmerzen beeinträchtigen beim Sport und im Training. Körpereigene Stammzellen können die Heilung und Regeneration der Gelenke unterstützen.

Auf einen Blick

  • Dauer: 2 bis 4 Stunden (ambulant)
  • Keine Vollnarkose: Ausschließlich örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie)
  • Mobilität: Direkt nach dem Eingriff
  • Voruntersuchungen: Bluttest, Röntgen/MRT des Gelenks, weitere Untersuchungen abhängig von individuellem Gesundheitszustand
  • Kontrollen: Am Tag nach dem Eingriff und nach individueller Vereinbarung

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Gelenke sind beim Sport hohen und zumeist einseitigen Belastungen ausgesetzt. Oft beginnen Gelenksprobleme mit einer kleinen Verletzung des Meniskus oder der Bänder. Dadurch kann es zu einer frühzeitigen Abnützung des Knorpels im Gelenk kommen, die sich durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar macht. Auch Einrisse und Ausbrüche des Gelenksknorpels können durch Sportunfälle auftreten und massive Bewegungseinschränkungen verursachen.

Stammzellen bei sportbedingten Gelenksschäden

Je nach Sportart (Fußball, Tennis, Basketball, Joggen, Golf) werden unterschiedliche Gelenke belastet.

Bei Sportunfällen ist das Verletzungsbild an Gelenken typisch für die jeweilige Sportart. So betreffen Unfälle bei Wintersport, Fußball und Basketball häufig Kniegelenke, Sprunggelenke, Schultergelenke und die Wirbelsäule und verursachen Knorpelschäden und Muskelfaserrisse. Wird immer dieselbe Sportart ausgeübt, werden auch immer dieselben Gelenke beansprucht und dadurch schneller abgenützt. Die überdurchschnittliche Beanspruchung bewirkt bei Sportarten wie z.B. Golf die verstärkte Abnützung der Hüftgelenke und Fingergelenke, beim Tennis oft der Gelenke an Schultern und Ellbogen.

Ich war schon immer sportlich. Vor 30 Jahren spürte ich erstmals ein Stechen in den Knien. Mit dem Alter machte mir der Schmerz zunehmend zu schaffen. Ich wollte wieder beweglicher sein und ließ meine Knie von Herrn DDr. Heinrich mit meinen Fettstammzellen behandeln. Seitdem geht es mir mit meinen Gelenken sehr gut. Bereits kurz danach war ich praktisch schmerzfrei und so ist es geblieben. Mittlerweile fahre ich wie früher Rennrad!

Gerhard, Kniearthrose nach Meniskusentfernung, Fleischer in Pension

In meinem Frisiersalon bin ich ständig auf den Beinen. Das hat meine Knie belastet und ich litt unter Schmerzen. Ich wollte eine Operation vermeiden und entschied mich deshalb für die Behandlung mit Fettstammzellen. Jetzt fahre ich wieder ohne Schmerzen Ski und Rad. Ich kann die Ordination DDr. Heinrich nur weiterempfehlen!

Karl „Charly“ Plasil, Knie nach mehreren Arthroskopien, Friseur OSSIG hairstyle & beauty

Von Jugend an spiele ich Basketball. Leider musste ich die Bundesliga-Saison wegen Knieschmerzen vorzeitig beenden. Herkömmliche Behandlungen brachten keine Besserung. Da sah ich meine Chance mit Fettstammzellen. Heute arbeite ich am Comeback. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis und die Betreuung durch DDr. Heinrich und sein Team.

Florian, Knieschmerzen, Profisportler

Als Folge von Verletzungen und frühzeitiger Abnützung der Gelenke treten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf. Schmerz ist ein Warnzeichen des Körpers, das bei Gelenksproblemen auf eine Überlastung hinweist. Werden Schmerzmittel eingesetzt, um die sportlichen Aktivitäten ohne Schmerzempfinden fortzusetzen, bleibt das ursächliche Problem (nämlich der Schaden durch Überlastung oder nach Verletzungen) unbehandelt und das betroffene Gelenk oder Gewebe wird weiter geschädigt.

Daher ist bei Profi- oder Freizeitsportlern eine zeitnahe Behandlung des Gelenksschadens oder der Sportverletzung besonders wichtig. Die Behandlung mit Stammzellen aus Körperfett kann in vielen Fälle eine Besserung der Beschwerden bis hin zur Beschwerdefreiheit bewirken.

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Stammzellentherapie: Die Methode

Stammzellen darf man sich als körpereigene Reparaturtruppe vorstellen. Die sogenannten mesenchymalen Stammzellen spielen im Körper eine zentrale Rolle bei der Heilung von Verletzungen und geschädigtem Gewebe. Im Körperfett verfügt jeder Mensch über einen Vorrat an solchen Stammzellen, die zur Behandlung von Sportverletzungen und Gelenksabnützungen genutzt werden können.

In unserer Praxis wird die Gelenksbehandlung mit körpereigenen Stammzellen ambulant und minimalinvasiv durchgeführt. Auch Muskelfaserrisse und anderen Sportverletzungen, die längere Zeit zur Heilung benötigen, können mit Stammzellen behandelt werden. Zuerst wird in örtlicher Betäubung eine kleine Menge Körperfett abgesaugt, aus der die Stammzellen gewonnen werden. Die Injektion der Stammzellen bei den behandlungsbedürftigen Gelenken erfolgt unmittelbar nach der Gewinnung im Rahmen desselben Eingriffs. Auf Schnitte mit dem Skalpell und Nähte wird dabei völlig verzichtet.

Stammzellbehandlung: Die Zeit danach

Da die Stammzellbehandlung ein sehr körperschonendes Verfahren ist, können Ausfallszeiten – im Gegensatz zu aufwendigen Operationen am Gelenk – kürzer gehalten und Training bzw. Sport zeitnah schrittweise wieder aufgenommen werden. Bereits unmittelbar nach der Behandlung werden Sie nach Hause entlassen, am nächsten Tag findet eine erste Kontrolle statt.

Die Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten richtet sich nach dem individuellen Krankheits- und Heilungsverkauf. Im Rahmen der Nachsorge entwickeln wir mit unseren Patientinnen und Patienten einen individuellen Aktivitätsplan. Die Einhaltung gewisser Schonungsmaßnahmen ist meist unumgänglich. Unserer Erfahrung nach gelingt es aber den meisten Patientinnen und Patienten, ihre Lieblingssportart wieder beschwerdefrei auszuüben.

Um die Gelenke optimal mit Nährstoffen zu versorgen, haben wir spezielle Produkte entwickelt, die wir therapiebegleitend empfehlen. Je nach Ihrem individuellen Gesundheitszustand können weitere Maßnahmen geboten sein, die wir mit Ihren konkreten sportlichen Aktivitäten abstimmen.

Ratsam ist, dass Sie ein Bewusstsein für Überlastungsanzeichen entwickeln, notwendige Pausen einlegen bzw. Trainingsinhalte variieren, damit nicht immer dieselben Gelenke beansprucht und dadurch schneller abgenützt werden. Auf diese Weise können Sie eigenverantwortlich dazu beitragen, Ihre Gelenke mittel- und langfristig gesund zu erhalten.

Häufige Fragen zu Stammzellen bei Sportverletzungen

Bei welchen Sportverletzungen ist eine Stammzelltherapie sinnvoll?

Die Behandlung eignet sich besonders für Knorpelschäden sowie Verletzungen des Sehnen- und Bandapparates. Häufige Anwendungsgebiete im Sport sind chronische Sehnenreizungen (wie der Tennisarm oder das Patellaspitzensyndrom), Teilrisse von Bändern oder Muskeln sowie akute oder verschleißbedingte Knorpelschäden in Knie, Schulter und Sprunggelenk.

Warum bevorzugen Sportler Stammzellen gegenüber einer Operation?

Der entscheidende Vorteil für Leistungssportler/innen und Freizeitsportler/innen ist der Erhalt der natürlichen Anatomie. Im Gegensatz zu chirurgischen Eingriffen, bei denen Gewebe entfernt oder vernäht wird, regt die Stammzelltherapie die biologische Selbstheilung an. Zudem ist das Verfahren minimalinvasiv, verursacht keine Operationsnarben und schont das umliegende Gewebe.

Wie verkürzt die Stammzelltherapie die Ausfallzeit (Time-to-Play)?

Die injizierten Stammzellen setzen beim Behandlungsareal, also im Bereich des Gelenks, wo sie injiziert wurden, Wachstumsfaktoren frei, die die biologische Heilungsphase beschleunigen können. Da der Körper die Reparatur des Gewebes schneller abschließen kann, verkürzt sich die Rehabilitationsphase oft erheblich. Sportler/innen können dadurch deutlich früher wieder in das spezifische Training einsteigen als nach klassischen Therapien oder Operationen.

Gilt die Stammzellbehandlung im Profisport als Doping?

Nein. Die Verwendung von körpereigenen (autologen) Stammzellen zur Geweberegeneration bei Verletzungen fällt laut den aktuellen Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nicht unter das Dopingverbot. Da die Zellen dem eigenen Körper entnommen und lediglich zur Heilung lokal injiziert werden, dient das Verfahren der medizinischen Wiederherstellung und nicht der illegalen Leistungssteigerung.

Wie sieht der Trainingsaufbau nach der Stammzellbehandlung aus?

Nach der Behandlung steht Schonung und moderate Bewegung (z.B. leichtes Mobilisieren) im Vordergrund. Anschließend kann die Belastung des Gelenks stufenweise gesteigert werden: Von schmerzfreien Alltagsbewegungen über gezieltes Kraft- und Koordinationstraining bis hin zur vollständigen Sportfreigabe nach einigen Wochen oder wenigen Monaten (abhängig von individuellen Umständen).

Kann die Therapie auch bei chronischen Überlastungsschäden helfen?

Gerade bei Sportlern/innen führen Mikrotraumen durch repetitive Belastungen oft zu chronischen Gewebeveränderungen (z.B. Achillessehnenbeschwerden). Da diese Körperbereiche schlecht durchblutet sind, heilen sie von alleine kaum aus. Die Stammzellen können die Entzündung vor Ort modulieren fördern und die Regeneration von chronisch verändertem Gewebe unterstützen.

Verhindert die Behandlung langfristig Folgeschäden wie Arthrose?

Sportverletzungen wie Meniskus- oder Kreuzbandrisse erhöhen das Risiko für eine vorzeitige Gelenksabnutzung (posttraumatische Arthrose) drastisch. Durch die frühzeitige Behandlung mit Stammzellen kann die Qualität des heilenden Gewebes verbessert und der Knorpel geschützt werden. Das stabilisiert das Gelenk und minimiert das Risiko, Jahre später an vorzeitiger Arthrose zu erkranken.

Diese Seite dient einzig Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Es wird ausdrücklich kein Heilversprechen gegeben.

Letzte Änderung: 18. Juni 2026